Homepage

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Projektergebnisse

Auf Basis ermittelter Güterströme wurden alternative Hinterlandregionen identifiziert und von allen Verbundpartnern Potentialschätzungen für die jeweiligen Einzugsbereiche abgegeben. Daraus resultierte die Festlegung auf mehrere Standorträume, die hinsichtlich ihrer Anbindungsdiversität, Bündelungs- und Flächenerschließungsmöglichkeiten untersucht wurden. Im Ergebnis wurden konkrete Standortalternativen festgelegt, auf die sich die Arbeiten nach Festlegung der konzeptionellen Grundlagen konzentrierten.  

Zur Entwicklung kooperativer Konzeptionen, die für alle Verbundpartner wirtschaftlich und betrieblich tragfähige Lösungsansätze darstellen, wurden zunächst acht akteursspezifische theoretische Konzepte mit dem Fokus auf die jeweiligen Bündelungspotentiale erarbeitet und hinsichtlich ihrer Machbarkeit überprüft. Im Ergebnis kristallisierten sich zwei Hubkonzeptionen (hafennah und hafenfern) heraus, die vom Verbund als wirtschaftlich tragfähig bewertet wurden.

Beide Konzepte unterschieden sich nicht zuletzt in ihren primären Wirkungen. Während der hafennahe Hub insbesondere der Bündelung vorhandener Aufkommen zur hafen- und terminalreinen Bedienung dient, trägt der hafenferne Hub auch bestehenden Engpässen in Hinterlandterminals Rechnung sowie der Zwischenlagerung außerhalb des Seehafengebietes - beides relevante Aspekte für ein attraktives Transportangebot. Hiermit verbunden sind aber gleichermaßen unterschiedliche Bündelungseffekte. Der hafennahe Standort verfolgt verstärkt das Push-Prinzip, bei dem Container mit Richtung Seehafen terminalrein gebündelt werden, indem unternehmensübergreifend Zugkapazitäten kooperativ genutzt werden und eine abgestimmte Disposition erfolgt. Der hafenferne Standort vereinigt Push- und Pull-Prinzip, indem die Seecontainer im Hub sortiert und gebündelt werden und dann an die Zielorte im Hinterland oder zum Seehafenterminal verbracht werden.

Die Anforderungen aller an der Hinterland-Transportkette Beteiligten sollten gleichermaßen berücksichtigt und durch die Konzeption ein Gesamtoptimum generiert werden; dies insbesondere zur Erzielung einer langfristigen Akzeptanz der beteiligten Akteure. Um also Qualitäts- und Quantitätsaspekte zu einem wirtschaftlich tragfähigen Ausgleich zu bringen, wurden unterschiedliche Varianten eines Interessensausgleichs erarbeitet, die den unternehmensspezifischen Chancen und Risiken sowie den Kosten und Nutzen der Hubkonzeptionen selbst Rechnung tragen sollten.

Parallel dazu wurden die Vorbereitungen für die Aufnahme des Demonstrationsbetriebes für die gewählten Standortalternativen getroffen. So wurden Gespräche mit Vertretern von für die Standorte zuständigen Institutionen geführt und erste Verhandlungen über die Nutzung der vorhandenen Infrastrukturen aufgenommen.

Die durchgeführten Machbarkeitsprüfungen zeigten für beide Konzeptionen eine hinreichende Tragfähigkeit. Die gemeinsame Umsetzung der Planungen in einen Demonstrationsbetrieb gelang jedoch nicht. Grund hierfür war ein nicht zu realisierender Interessensausgleich, der die partnerspezifischen Chancen und Risiken in eine tragfähige Balance überführen sollte.

 

Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.

Programmflyer als Download

Ansprechpartnerin: Daniela Wirtz

Allgemeine Informationen

 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



Webbug