Projektdetails
Hintergrund:
Die norddeutschen Hafenstandorte sind Ziel- und Ausgangspunkt für einen bedeutenden Anteil der deutschen Gütertransporte und bilden mit ihren als unabhängige Eisenbahninfrastrukturen betriebenen Hafeneisenbahnen die Schnittstelle zwischen dem Seeverkehr und den Gütertransporten auf dem nachgelagerten Schienennetz. Die Verknüpfung der Verkehrsplanung und Abwicklungsdaten zwischen den Seehafenterminals, den Hafenbahnen und dem anschließenden deutschen und europäischen Schienennetz ist, speziell im Bereich der privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen, nur unzureichend und uneinheitlich ausgebildet. Die dafür notwendigen Informations- und Kommunikationssysteme sind nicht vorhanden oder entsprechen nicht mehr dem neuesten technischen Stand und sind somit den aktuellen verkehrlichen, technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen nicht mehr gewachsen.
Arbeitsinhalt:
Im Projekt KoKoBahn wird eine hafenübergreifende Koordinations- und Kommunikationsplattform zum standardisierten Datenaustausch zwischen Eisenbahnverkehrsunternehmen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen und Bahnkunden entwickelt. Das zentrale Lösungskonzept der Plattform besteht in der kommunikationstechnischen Zusammenführung der verschiedenen Anwendungssysteme der einzelnen Transaktionspartner der logistischen Wertschöpfungskette.
Die Kommunikation über eine einheitliche Plattform beschleunigt alle Vorgänge im Vor- und Nachlauf zu einem Transport, da Systembrüche und manuelle Eingriffe entfallen. Allen am Transport Beteiligten stehen die transportspezifischen Informationen zur gleichen Zeit zur Verfügung, wodurch Nachfragen minimiert und Fehler reduziert werden.
Abschlussveranstaltung "ISETEC II"
Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.
Programmflyer als Download
Ansprechpartnerin: Daniela Wirtz
