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Projektdetails

Hintergrund
Stahlprodukte werden heute in der Regel mit mechanischen Lastaufnahmemitteln umgeschlagen, welche die Last mit Hilfe von Haken, Ketten, Seilen und Gurten aufnehmen. Dieses Anschlaggeschirr ist relativ schwer und unhandlich, überzeugt jedoch durch großzügige Auslegung und Qualität in Bezug auf die Zuverlässigkeit. Allerdings bietet es wenig Innovationspotenzial und Spielraum für Prozessoptimierungen. Zudem können Beschädigungen der Stahlprodukte nicht ausgeschlossen werden. Durch den Einsatz von Magnetsystemen lässt sich der Prozess des Stahlumschlags signifikant verbessern. Dies belegen die vielen Elektromagnetsysteme dieser Art, die im landseitigen Umschlag bereits zu deutlichen Verbesserungen geführt haben. Auf der Ebene des wasserseitigen Umschlags wird die Magnettechnologie bereits in Binnenhäfen angewendet. Der Umschlag im Seehafen stellt aber aufgrund seiner besonderen Anforderungen und seiner hohen Sicherheitsstandards eine besondere Herausforderung dar.

Arbeitsinhalt und Zielsetzung

Ziel des Projektes ist die Optimierung des wasserseitigen Umschlags sowie der Handhabung von Stahlblechen bei Lagerung und Kommissionierung. Die bis zur Praxistauglichkeit zu bringende Lösung besteht aus der Entwicklung eines neuartigen Magnetsystems (Magnet-Traverse) zum Umschlag von Stahlblechen. Um dieses System noch vielseitiger einsetzen zu können, wird zusätzlich untersucht, inwieweit sich die auf Bleche ausgelegte Traverse auch zum Umschlag bestimmter Stahlbrammen eignet. Das System soll nach Möglichkeit
bereits in der Entwicklungsphase so ausgelegt werden, dass in der späteren betrieblichen Anwendung eine vielseitige Verwendung möglich ist. Das Projekt wird außerdem grundlegende Erkenntnisse generieren, die für eine spätere Betrachtung des Umschlages von Stahlcoils im Seeschiff relevant sind. Nach der Durchführung eines solchen möglichen Folgeprojektes würden dann Magnet-Traversen zur Verfügung stehen, die die wichtigsten Formen des seeseitigen Umschlags von Stahlprodukten abdecken würden.
Das neuartige Umschlagsystem für Stahlbleche wird zu einer erhöhten Qualität der Prozesse und zu einer deutlich gesteigerten Umschlaggeschwindigkeit und somit Umschlagleistung pro Schicht führen, da
   •  die Lastaufnahme auf wenige Sekunden reduziert wird,
   •  der Absetzvorgang der Last auf wenige Sekunden verringert wird und
   •  per Hiev weiterhin mehrere Bleche gleichzeitig umgeschlagen werden können.
Das Verbesserungspotential liegt also insbesondere in den Vorgängen Lastaufnahme und Absetzvorgang.

Clusterveranstaltungen

Im Dezember 2009 hat das erste Arbeitstreffen des Clusters "Terminalinterne Systeme - Technik" in Bremerhaven statt gefunden.

Die IT-Cluster "Terminalinterne Systeme - IT" und "Schnittstellen/ Hinterland" haben am 12. Januar 2010 in Bremen getagt.

Die Präsentationen stehen hier zum download bereit.



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