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Projektdetails

Das Verbundvorhaben Betriebsoptimierung besteht aus den folgenden vier Teilprojekten:

HHLA Container-Terminal Altenwerder GmbH
Das Teilprojekt umfasst folgende Arbeitsschwerpunkte: Zum einen sollen die Weiterentwicklung und Optimierung des Brückenaufsichtsystems sowie die Anpassung der Schnittstelle an das Planungssystem zur Beschleunigung des Umschlagprozesses an der Kaikante beitragen. Zum anderen wird eine Optimierung der Steuerung von Stückgut und Projektladung angestrebt, um den Prozess reibungsloser in die übrigen Terminalabläufe zu integrieren sowie den entsprechenden Geräte- und Ressourcenbedarf zu reduzieren.

HHLA Container Terminal Burchardkai GmbH
Auf dem Container Terminal Burchardkai der HHLA kommen seit Anfang 2009 so genannte Tandem-Containerbrücken mit einer im Vergleich zum konventionellen Brückentyp abweichenden Arbeitsweise zum Einsatz. Mit einer Brückenbewegung können gleichzeitig zwei 40-Fuß-Container geladen oder gelöscht werden. Die wasserseitige Umschlagkapazität wird somit bei unveränderter Kaimauerlänge deutlich erhöht.
Zur Realisierung der erhöhten Umschlagkapazitäten bedarf es allerdings einer Integration der Brücken in den laufenden Umschlagprozess. Im Einzelnen geht es dabei um die Einbindung des neuen Brückentyps in das Planungssystem sowie um die Anpassung des Horizontaltransports an die geänderte Arbeitsweise und Umschlagleistung der Brücken. Beides ist erforderlich, um die erhöhte Produktivität des Vertikalumschlags auch in eine höhere Produktivität des Terminals insgesamt umsetzen zu können. Darüber hinaus werden Veränderungen der zur Prozess- und Gerätesteuerung eingesetzten Systeme ebenso erforderlich wie der Einsatz neuer Technologien.

HHLA Container Terminal Tollerort GmbH
Zur Automatisierung und Beschleunigung der Checkprozesse in der Bahnabfertigung sollen spurgeführte Checkfahrzeuge entwickelt werden, die mit automatischen Identifikationssystemen ausgestattet sind. Dadurch können Daten, die heute manuell in die Terminalsysteme überführt werden müssen, automatisch erfasst werden. Hierdurch werden eine Erhöhung der Datenqualität und eine Reduktion der Zugaufenthaltsdauer im Terminalbereich erreicht.
Darüber hinaus werden am CTT verschiedene effektive und umweltschonende Transportarten auf ihre Machbarkeit und Kompatibilität zu den vorhandenen Systemen der internen Transporte zu und von den Leerlagern geprüft. Unter anderem wird in diesem Zusammenhang eine Multi-Trailer-Variante analysiert, bei der mehrere Anhänger von einer Zugmaschine gezogen werden können.

HHLA Intermodal GmbH
Im Rahmen des Teilprojektes werden Möglichkeiten geprüft, Leercontainerlager von den Terminals auf hafennahe oder an den Hafen verkehrstechnisch optimal angebundene Flächen zu verlagern, um Terminalflächen für das Handling umschlagrelevanter Container mit geringer Verweildauer freizusetzen. Da ein außerhalb des Hafens gelegenes Leercontainerdepot jedoch zusätzliche Verkehrsströme für den Zu- und Ablauf bedeutet, müssen verschiedene Varianten für die Anbindung eines solchen Depots analysiert werden. Aufgrund der abweichenden Anforderungen eines zentralen Leercontainerdepots an die Terminallogistik ist dieser Bereich außerdem zu untersuchen.

Abschlussveranstaltung "ISETEC II"

Die Abschlussveranstaltung der Förderbekanntmachung „Innovative Seehafentechnologien II - ISETEC II“ wird am 4. und 5. Juni 2012 im Konferenzzentrum des BMWi in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnispräsentationen der Förderprojekte.

Programmflyer als Download

Ansprechpartnerin: Daniela Wirtz

Allgemeine Informationen

 

Der PT MVt ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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